Verdeckte Personalsuche
Bei einer verdeckten Personalsuche bleibt vertraulich, welches Unternehmen eine Position besetzen möchte. Geeignete Kandidat:innen werden vor allem direkt und persönlich angesprochen. Eine anonyme Stellenanzeige kann die Suche ergänzen. Vorab wird festgelegt, wer kontaktiert werden darf und wer von der Suche erfährt. Der Name des Unternehmens wird erst nach dessen Zustimmung genannt. Dafür werden auch die Begriffe diskrete, vertrauliche oder anonyme Personalsuche verwendet.
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Direktansprache
Direktansprache bedeutet, dass geeignete Personen gezielt und persönlich wegen einer Stelle kontaktiert werden. Dazu gehören auch Menschen, die gerade nicht aktiv nach einem neuen Arbeitsplatz suchen. Die Personalberatung recherchiert, wer zu den Anforderungen passt, und nimmt einzeln Kontakt auf. Bei einer verdeckten Suche beschreibt sie zunächst die Aufgaben und die wichtigsten Bedingungen der Stelle. Das suchende Unternehmen nennt sie erst mit dessen Zustimmung.
Mehr dazu: Ablauf der verdeckten Personalsuche →
Sperrliste
Eine Sperrliste hält fest, welche Unternehmen, Unternehmensbereiche oder Personen bei der Suche nicht kontaktiert werden dürfen. Dazu können beispielsweise Kund:innen, Lieferanten, Partnerunternehmen, Wettbewerber oder persönliche Kontakte gehören. Die Liste wird vor Beginn der Suche gemeinsam vereinbart. Sie hilft, Geschäftsbeziehungen zu schützen und Hinweise auf das suchende Unternehmen zu vermeiden. In der Personalberatung wird dafür auch der englische Begriff Off-Limits verwendet.
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Stufenweise Offenlegung
Stufenweise Offenlegung bedeutet, dass Kandidat:innen die Informationen zur Stelle und zum Unternehmen nach und nach erhalten. Zunächst werden nur die Aufgaben und die wichtigsten Bedingungen beschrieben. Weitere Einzelheiten und der Firmenname folgen, wenn die Person Interesse hat und grundsätzlich zu den Anforderungen passt. Das suchende Unternehmen muss der Nennung seines Namens vorher zustimmen.
Mehr dazu: Diskretion in der Praxis →
Informationskreis
Zum Informationskreis gehören alle Personen, die von der vertraulichen Suche wissen. Vor dem Start wird vereinbart, wer im Unternehmen informiert ist, wer über die Besetzung entscheidet und wer an Gesprächen teilnimmt. Auch der Zugang zu den Kandidatenprofilen wird festgelegt. Dabei gilt: so wenige Personen wie möglich, so viele wie nötig. Das verringert das Risiko, dass Informationen zu früh weitergegeben oder missverstanden werden.
Mehr dazu: Nachfolge vertraulich vorbereiten →
NDA (Geheimhaltungsvereinbarung)
NDA steht für den englischen Ausdruck Non-Disclosure Agreement und bedeutet Geheimhaltungsvereinbarung. Darin wird festgehalten, welche Informationen vertraulich behandelt werden müssen. Bei meiner verdeckten Personalsuche verpflichte ich mich damit zur Vertraulichkeit über die Position, das Unternehmen und die beteiligten Personen. Auf Wunsch unterschreiben wir die Vereinbarung, bevor Sie mir Einzelheiten nennen. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn diese Informationen einen besonderen Schutz benötigen.
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Anonyme Stellenanzeige
Eine anonyme Stellenanzeige beschreibt eine offene Stelle, ohne das suchende Unternehmen zu nennen. Sie kann die persönliche Direktansprache ergänzen und zusätzliche Bewerbungen ermöglichen. Dabei reicht es nicht, nur den Firmennamen wegzulassen: Auch Angaben zur Branche, zum Standort und zu den Aufgaben können das Unternehmen erkennbar machen. Die Formulierung der Anzeige muss deshalb mit den vereinbarten Regeln zur Vertraulichkeit abgestimmt werden.
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Vertrauliche Nachfolgebesetzung
Bei einer vertraulichen Nachfolgebesetzung wird eine Person für eine Position gesucht, deren bevorstehender Wechsel noch nicht bekannt werden soll. Das kann etwa die Geschäftsführung, eine Bereichsleitung oder eine Stelle mit engem Kontakt zu Kund:innen und Lieferanten betreffen. Die Suche beginnt bereits, bevor der Wechsel im Unternehmen oder nach außen angekündigt werden kann. Gespräche und Auswahl bleiben bis zur Entscheidung vertraulich.
Mehr dazu: Nachfolge vertraulich vorbereiten →